Chinas Handelsbilanzüberschuss stieg im Jahr 2025 auf 1,2 Billionen Dollar. Zum Vergleich: In den letzten 10 Jahren war die US-Handelsbilanz nie positiv, nicht einmal für einen einzigen Monat. Unter Trump hat sich das US-Handelsdefizit zwar verringert, aber wird es jemals positiv werden? Im Moment befindet sich die US-Handelsbilanz auf den Niveaus von 2016–2018. In diesem Zeitraum importierte Amerika monatlich etwa 25–50 Milliarden Dollar mehr an Waren, als es exportierte. Dann begann sich die Bilanz stetig zu verschlechtern, und nur Trumps Zölle und Handelsabkommen führten zu einer leichten Stabilisierung. Diese Überprüfung bezieht sich jedoch nicht auf den US-Handel, sondern auf den chinesischen Handel.
Peking gab einen Rekordüberschuss in der Handelsbilanz bekannt, dank eines Anstiegs der Exporte um 5,5% im Jahr 2025. Es stellt sich heraus, dass Trumps Versuche, Chinas Geldzuflüsse zu begrenzen, tatsächlich China in die Hände gespielt haben. Peking hat gezeigt, dass seine Waren weltweit gefragt sind und Trumps Zölle und Sanktionen es nicht stoppen werden. Die Situation ist in der Tat ironisch. Trump wollte die Handelsbilanz zwischen China und den USA ausgleichen, indem er Zölle verhängte und dann ein Handelsabkommen unterzeichnete, aber China verkauft weiterhin jedes Jahr mehr. Die Wirtschaft wächst, und Produzenten in anderen Ländern werden zunehmend unkonkurrenzfähig. Die Bedrohung liegt nicht nur bei amerikanischen Herstellern, sondern auch bei europäischen. Experten glauben, dass Chinas exportorientierte Wirtschaft sowohl für China als auch für die Welt eine Bedrohung darstellt. Doch während Experten Bedenken äußern, verdient Peking Hunderte von Milliarden Dollar.
Die europäische Wirtschaft stagniert seit vielen Jahren, insbesondere die deutsche. Die Wachstumsraten sind minimal oder gar nicht vorhanden. China übertrifft die Europäische Union bei der Produktion nahezu aller Waren, produziert sie zu geringeren Kosten und mit akzeptabler Qualität. Ich sagte bereits, dass vor 10 oder 20 Jahren chinesische Waren bei vielen Verbrauchern nur Lachen hervorriefen. Aber das ist jetzt nicht mehr der Fall. Selbst die chinesische Automobilindustrie gewinnt weltweit schnell das Vertrauen der Verbraucher. Heute bedeutet der Besitz eines chinesischen Elektroautos nicht mehr, dass man sich kein amerikanisches, europäisches oder japanisches Auto leisten kann. Der Besitz eines "Chinesen" ist nun eine bewusste Verbraucherentscheidung, basierend auf einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Während Europa oder Amerika Zölle erheben, Steuern erhöhen und heimische Waren selbst für ihre eigenen Verbraucher weniger attraktiv machen, erfreut China die Welt weiterhin mit demokratisch bepreisten Produkten und stetig verbesserter Qualität.
Basierend auf der EUR/USD-Analyse komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument weiterhin einen Aufwärtstrendsegment aufbaut. Die Politik von Donald Trump und die Geldpolitik der Fed bleiben bedeutende Faktoren für den langfristigen Rückgang der US-Währung. Die Ziele des aktuellen Trendsegments können sich in den Bereich der 25er-Marke erstrecken. Die aktuelle Aufwärtswellenfolge scheint sich dem Ende zu nähern, daher ist ein kurzfristiger Rückgang zu erwarten. Das am 5. November begonnene Trendsegment kann noch eine fünfwellige Form annehmen, ist aber derzeit in jedem Fall eine Korrekturwelle.
Das Wellenbild von GBP/USD hat sich verändert. Die abwärtsgerichtete Korrekturstruktur a-b-c-d-e in C der Welle 4 scheint abgeschlossen, ebenso wie Welle 4 insgesamt. Wenn dem so ist, erwarte ich, dass das Haupttrendsegment seine Entwicklung mit anfänglichen Zielen um die 38er und 40er Marken wieder aufnimmt.
Kurzfristig erwartete ich die Bildung von Welle 3 oder c mit Zielen nahe 1.3280 und 1.3360, die den 76,4% und 61,8% Fibonacci-Niveaus entsprechen. Diese Ziele wurden erreicht. Welle 3 oder C hat ihre Entwicklung vermutlich abgeschlossen, so dass in naher Zukunft eine Abwärtswelle oder eine Reihe von Wellen entstehen könnte.
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