Analytical Reviews

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GBP/USD. Smart Money. Auch das Pfund bereitet sich auf ein "bullishes" Signal vor
13:43 2025-12-31 UTC--5

Das GBP/USD-Paar erholte sich von der "bullischen" Unausgewogenheit 11 und setzte sein Wachstum fort, wie ich es vorausgesagt hatte. Momentan zeigen Kaufpositionen einen Gewinn von etwa 350 Punkten, und Händler können selbst entscheiden, was sie damit als Nächstes tun. Meiner Meinung nach ist der "bullische" Trend noch nicht beendet; die Offensive, die in den ersten zehn Tagen des Novembers begann, ist noch nicht abgeschlossen. Es gibt kein einziges arbeitsfähiges "bärisches" Muster beim Pfund, das einen bärischen Angriff auslösen könnte. Im Gegenteil, es hat sich ein weiteres "bullisches" Muster entwickelt, welches die Unterstützung für eine neue bullische Offensive sein könnte – höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr.

Letzte Woche wurde ein weiteres "bullishes" Ungleichgewicht 12 gebildet, und heute hat der Preis darauf reagiert. Daher könnte der Preis heute oder am Freitag darauf reagieren, und Händler könnten ein neues "bullishes" Signal erhalten. Ich möchte darauf hinweisen, dass das "Ungleichgewicht"-Muster in der Regel aus drei Kerzen besteht, aber in unserem Fall als aus vier bestehend betrachtet werden kann. Zur Erinnerung: Ein Ungleichgewicht ist ein "Preisabrutsch". Auf dem Chart ist deutlich zu sehen, dass es zwei Tageskerzen benötigte, die der Preis sprichwörtlich durchflog. Über dem Pfund gibt es praktisch keine signifikanten Widerstandszonen. Es gibt also keine "bearishen" Muster, keine Reaktionen auf bearishe Muster und keine Liquiditätsgrabs von bullishen Bewegungen.

Die aktuelle Chartlage gestaltet sich wie folgt. Der "bullishe" Trend im Pfund kann als abgeschlossen betrachtet werden, aber der "bullishe" Trend im Euro ist es nicht. Somit kann die europäische Währung das Pfund so lange nach oben ziehen, wie nötig. Die Bullen stießen sich von bullishen Ungleichgewichten 1, 10 und zweimal von 11 ab. Eine große Anzahl an Kaufsignalen wurde gebildet. Eine neue Unterstützungszone—Ungleichgewicht 12—hat sich darunter gebildet. Daher erwarte ich weiterhin ein Wachstum in Richtung der Jahreshochs, um den Bereich von 1,3765.

Am Mittwoch fehlte der Nachrichtenhintergrund. Zu Beginn des neuen Jahres könnten neue graphische Kaufsignale erscheinen, die es den Händlern erlauben, erneut Kaufpositionen zu eröffnen.

In den Vereinigten Staaten bleibt der allgemeine Nachrichtenhintergrund so, dass langfristig nichts anderes als ein Rückgang des Dollars zu erwarten ist. Die Situation in den USA bleibt ziemlich schwierig. Der Regierungsstillstand dauerte anderthalb Monate, und Demokraten sowie Republikaner einigten sich auf eine Finanzierung nur bis Ende Januar. Es gibt seit anderthalb Monaten keine Arbeitsmarktdaten aus den USA, und die zuletzt bekannten Zahlen können kaum als positiv für den Dollar betrachtet werden. Die letzten drei FOMC-Sitzungen endeten mit "dovishen" Entscheidungen, und die neuesten Arbeitsmarktdaten erlauben eine vierte aufeinanderfolgende Lockerung der Geldpolitik im Januar. Meiner Meinung nach haben die Bullen alles, was sie benötigen, um eine neue Offensive zu starten und zu den Jahreshochs zurückzukehren.

Ein "bearisher" Trend würde einen starken und stabilen positiven Nachrichtenhintergrund für die US-Währung erfordern, was unter Donald Trump schwer zu erwarten ist. Zudem benötigt der US-Präsident selbst keinen starken Dollar, da in diesem Fall der Handelsbilanzüberschuss bestehen bleiben würde. Deshalb glaube ich trotz des recht starken Rückgangs im September und Oktober nicht an einen bearishen Trend für das Pfund. Zu viele Risikofaktoren schweben wie ein Damoklesschwert über dem Dollar. Auf welcher Grundlage beabsichtigen die Bären, das Pfund weiter zu drücken, wenn angeblich gerade jetzt ein bearisher Trend entsteht? Diese Frage kann ich nicht beantworten, daher glaube ich nicht, dass der Verfall des Dollars andauert. Sollten neue bearishe Muster auftreten, könnte ein potenzieller Rückgang des britischen Pfunds neu bedacht werden.

Nachrichtenkalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

Am 2. Januar enthält der Wirtschaftskalender keine nennenswerten Ereignisse. Der Einfluss des Nachrichtenhintergrunds auf die Marktstimmung am Freitag wird ausbleiben.

GBP/USD Prognose und Handelsberatung:

Für das Pfund bleibt das Bild für Händler günstig. Drei "bullishe" Muster haben sich bereits entfaltet, Signale sind gebildet worden, und Händler können Kaufpositionen beibehalten. Ich sehe keine informationsbasierten Gründe für einen starken Rückgang des Pfunds in naher Zukunft.

Eine Wiederaufnahme des "bullishen" Trends hätte bereits aus der Ungleichgewichtzone 1 erwartet werden können. Derzeit hat das Pfund auf Ungleichgewicht 1, 10 und 11 reagiert. Als Ziel für potenzielles Wachstum erwäge ich das Niveau von 1,3725, allerdings könnte das Pfund erfahrungsgemäß viel höher steigen—wenn auch erst im nächsten Jahr. Falls "bearishe" Muster aufkommen, könnte die Handelsstrategie überdacht werden müssen, aber es ist wahrscheinlicher, dass diese Woche ein weiteres "bullishes" Signal von Ungleichgewicht 12 kommen wird.

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